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Interview mit Robert Powell.
 

Powell Design & Consulting:

Britisches Understatement plus Deutsche Perfektion – die beste Basis für erfolgreiches Design

„Design ist ein fassettenreiches Handwerk“ – so das Motto von Powell Design & Consultancy. Seit 2010 unterstützt die Designberatung P.D.&C. internationale Auftraggeber in allen strategischen Fragen des Designprozesses sowie im Management. Die reiche Basis hierfür bilden über 30 Jahre Berufserfahrung, die Robert Powell bei High-End-Marken wie Porsche, BMW und Rover sammelte.

Als gelernter Modellbauer und Technik-Professional findet der studierte Designer heute erfolgreiche Lösungen für sämtliche Aspekte des Car-, Industrie- und Produktdesigns. Höchstes Augenmerk liegt dabei auf Funktionalität des Entwurfs als auch auf zielgruppengenauer, subtiler Umsetzung der Corporate Identity. Zu Powells Auftraggebern gehören mittelständische Firmen, die keine eigene Designabteilung führen, ebenso wie Unternehmen, die ihre Produktpalette neu positionieren oder umstrukturieren.

Im Interview: Robert Powell über seine Erfolge und Stationen – beste Voraussetzungen für seine Designagentur namens Powell Design & Consulting.

Was hat Sie als britischen Designer eigentlich nach Deutschland geführt?

Ende der 80er Jahre befand sich die englische Automobilindustrie im Niedergang. Obwohl ich einen hoch dotierten Job bei Rover hatte, faszinierte mich die Strahlkraft der Marke Porsche. Also bewarb ich mich und bekam sofort eine Position angeboten.

Von London nach Stuttgart – gab es große kulturelle Unterschiede im Arbeitsalltag?

Die gab es – damals sicher noch Größere als heute. Dass ich außerdem die Sprache nicht verstand, ließ vieles etwas seltsam wirken. Die erste Woche lebte ich ausschließlich von Beefsteaks, es war das einzige Wort auf den Speisekarten, das ich kannte.

Welchen Eindruck hatten Sie von der Arbeitswelt bei Porsche?

Beeindruckend – alles wurde akribisch geplant, von den Entwurfsprozessen bis hin zum Maschinenbau, sogar die Kaffeepausen! Man feilte an den Modellen, an den Oberflächen der Außengestaltung sowie an der Qualität insgesamt, bis hin zur Perfektion. Für mich war das ein Lernprozess. Genau diese Mentalität unterscheidet deutsche Maschinenbauer vom Rest der Welt.

Sie haben bei Porsche aufgehört, um bei BMW Technik GmbH einzusteigen. Warum?

Ein Wechsel bringt immer auch neue Herausforderungen. Die Möglichkeiten des externen „think tanks“, den es dort gab, reizten mich sehr. Diesen leitete Dr. Wolfgang Reitzle, jetzt Chef der Linde AG. Zudem hatte BMW sich vorgenommen, beste Marke der Welt zu werden. Ich denke, dieses Ziel ist erreicht. In meiner Zeit dort konnte ich – neben täglichen Designaufgaben – in höchst effizienten, kleinen Teams innovative Projekte entwickeln, die zu weltweit präsentierten Konzeptfahrzeugen führten. Eine tolle Erfahrung!

Im Jahr 2000 haben Sie dann die Abteilung gewechselt, von BMW Technik ins BMW Group Designstudio …

Ja, ich leitete dort die Exterieurdesign konzeptionelle Entwicklung sowie den Konzeptfahrzeugbau. Später übernahm ich das Management einer neuen Abteilung, war damit verantwortlich für Exterieur Detail Design und berichtete direkt an Adrian von Hooydonk, BMW Group Design Direktor. In all diesen Stationen gewann ich ein grundlegendes Verständnis und Kenntnis des gesamten Entwicklungsprozesses, von Konzeption bis Produktion und Kostenplanung. Schlussendlich wollte ich aber zu meinen kreativen Wurzeln als Designer zurückkehren und zudem meine Management-Erfahrung einbringen.

Also haben Sie Powell Design & Consultancy gegründet. Was macht P.D.&C. genau?

Wir bieten ein Portfolio sämtlicher Dienstleistungen innerhalb der Produktentwicklung, das geht von Beratung und Entwicklung des Prototyps bis hin zur serienreifen Gestaltung.Wir schaffen Detaillösungen oder optimieren bestehende Designprojekte, und zwar im gesamten Interior- und Exterior-Bereich des Car-Designs ebenso wie im Produkt- und Industrie Design.

Mit einem Netzwerk an Spezialisten analysieren wir Markt, Trends und Zielgruppenansprüche und entwickeln auf dieser Grundlage attraktive Designs. Mit Blick auf Ergonomie, Funktionalität und Corporate Identity beraten, optimieren und betreuen wir Kunden-Projekte jeder Projektphase, bevor diese dann den großen, kostenintensiven Schritt zur Fertigung gehen. Auch Aspekte wie Marketing und designtechnische Synergien spielen dabei eine wichtige Rolle. Auf unsere Website www.powelldesign.de findet mann weitere Informationen über das Angebot unserer Dienstleistungen.

Wer nimmt die Leistungen von Powell Design & Consultancy in Anspruch?

Mit unserer langjährigen Erfahrung und unserem technischen know-how bringen wir als externe fachliche Berater junge Start-Ups nach vorn. Gleichzeitig unterstützen wir etablierte mittelständische Unternehmen neue Produkte zu entwickeln oder Bestehende weiter zu optimieren.
Unsere Kunden sind Konsumgüter-Hersteller der unterschiedlichsten Branchen: von Schmuck, über Haushaltsgeräten bis hin zur innovativen Fahrradindustrie. Der Automobil-Bereich ist traditionell einer unserer Schwerpunkte, dort bieten wir umfassende Dienstleistungen vom Felgen-Design bis hin zu High-Tech- Low-Weight-Mobilitätkonzepten an.

Wie gehen Sie an ein neues Projekt heran?

Grundsätzlich lässt sich unsere Leistung in drei Schritte gliedern, die wir natürlich von Fall zu Fall variieren und den jeweiligen Anforderungen anpassen. Zuerst untersuchen wir die bestehende Produktpalette und entwickeln ein strategisches Konzept für die zukünftige Entwicklung. Bevor's dann zur Sache geht, definieren wir die Faktoren, die eine Entwicklung fördern oder behindern könnten.

Und was passiert dann?

Im zweiten Schritt hinterfragen wir die Leitlinien der aktuellen Produktpalette, denn wir benötigen Infos und Werte, die das Unternehmen ausmachen: Dazu gehören die CI und das Website-Design, dazu Marktanalysen, Mitbewerber, Ziele und Werbestrategien. Aufgrund dieser Ergebnisse erarbeiten wir Ideen und Konzepte, die direkt anwendbar sind. Im dritten Schritt weiten wir diese auf Strategien aus und eruieren, wie künftige Marktanforderungen erfolgreich zu meistern sind. Zusammen entscheiden wir dann, ob dafür Innovationen genügen oder ein komplettes Re-Design nötig ist. Gemeinsam legen wir lösungsorientierte Schritte fest, die nachhaltige Veränderungen erbringen. Wir sehen in Herausforderungen vor allem den Weg zu Wachstum und Erfolg.

Wohin geht also die Reise für Powell Design & Consultancy?

Ich freu mich auf all die vielfältigen Design- und Beratungsprojekte, die sich bereits abzeichnen. Denn von der Bandbreite meiner weitreichenden Erfahrungen profitieren ganz unterschiedliche Kunden, egal, ob es sich um hochkomplexe Cardesign-Projekte oder um den graphischen Auftritt und CI eines kleinen Weinguts aus Norditalien handelt – meine Bodenständigkeit gibt diesen Projekten eine realitätsnahe Grundlage. Und last but not least bringe ich eine Portion britisches Understatement mit, das mit Feinfühligkeit, deutscher Perfektion und einer tiefsitzenden Leidenschaft für nachhaltiges Design einhergeht.

 


 

"Dieses Interview hat 2013 stattgefunden. Einige der Ziele von Powell Design haben sich seitdem etwas geändert".

Robert Powell

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